Saisonfinale Nürburgring 15-17 Sep

 

Mit einem erfolgreichen Rennwochenende am Nürburgring konnte ich noch einmal mein Können unter Beweis stellen und einen sehr guten dritten Platz herausfahren. Das Auto hatte eine sehr gute Race-Pace , weshalb ich mich von Startplatz elf bis auf den dritten Rang vorarbeiten konnte. Leider war dies schon das letzte Rennen der GT4 Europameisterschaft. Die Saison ist wieder einmal wie im Flug vergangen.
Momentan ist leider noch nicht ganz klar, wie es für mich und meine Rennfahrerkarriere in Zukunft weiter geht. Ich hoffe aber, euch möglichst bald darüber informieren zu können, in welchem Team und in welchem Rahmenprogramm ich im nächsten Jahr mitfahren werde. Inzwischen werde ich mich körperlich durch Krafttraining im Fitnessstudio und technisch mit Trainingseinheiten an meinem Simulator fit halten. So bin ich auch für kurzfristig bekannt werdende Renneinsätze jederzeit bereit.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei meinen Unterstützern und Sponsoren bedanken, welche immer an mich geglaubt haben – und das immer noch tun! DANKE DANKE DANKE! Ohne euch könnte ich diese tollen Erfahrungen nicht erleben!

 

 

14. – 16. Juli Slovakiaring GT4 European Series

Vom 14. – 16. Juli wurde in der Slowakei das vierte Rennwochenende der GT4 Europameisterschaft ausgetragen.

Ich startete wie immer mit viel Motivation und einer sehr guten Vorbereitung in das Wochenende welches für mich schon am Mittwoch mit der Anreise begann.
Am Mittwoch angekommen, konnte ich es dann schon kaum erwarten endlich auf die Strecke zu gehen und den ersten ,,Track Walk“ zu absolvieren.

Ein Testtag welcher 10 Tage vor dem Slovakiaring Rennwochnende durchgeführt wurde, konnte ich leider aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht bestreiten.

Der Slovakiaring gehört zu den anspruchvollsten und schnellsten Rennstrecken Europas und ist mit einer Länge von 5900m ziemlich lang.
Der Slovakiaring gehört zu meinen Lieblingsstrecken, weil der Kurs technisch extrem viel von Fahrer und Auto abverlangt und man für eine schnelle Runde nicht nur den Gasfuss braucht, sondern auch Geduld, Feingefühl und Ausdauer.

Unser Wochenende war das wohl verrückteste Rennwochenende das ich jemals im Motorsport erlebt habe.

FP1/FP2

Das Wochenende startete für uns sehr gut, wir konnten in den freien Trainings sehr viel Daten sammeln und uns ein gutes Setup für das Qualifying zusammenstellen.

Da die Autos der Marke KTM in den freien Trainings alle ziemlich weit vorne in der Rangliste vertreten waren, ging es nicht lange und wir wurden wie immer mit Gewicht und Setup-Einstellungen eingeschränkt und bestraft.
Natürlich waren wir mit dieser Entscheidung nicht zufrieden, weil wir wussten, dass die anderen Teams nicht ihr volles Potential zeigten und dadurch auch keine Balance of Performance Verschlechterung  erhielten.

Wie auch immer, wir mussten uns wieder einmal gegen den Kampf um die Balance of Performance geschlagen geben und die Zusatzgewichte in kauf nehmen.

Qualifying

Im Qualifying konnte ich trotz der schlechten Balance of Performance P3 (+ 0,2sec. auf P1) herausfahren und war damit super zufrieden.
Leider wurde mir meine beste Zeit gestrichen, weil ich im freien Training eine gelbe Flagge fälschlicher Weise ignorierte.
Mit der gestrichenen Runde wurde es immerhin noch P5 von 31 Fahrzeugen.

Nach dem Qualifying wurden alle KTM Fahrzeuge von der GT4 Organisation von beiden Qualifying Ergebnissen disqualifiziert.
Die Begründung war: 
– Turbo Ladedruck Überschreitung
– Radsturz über 2°

Unser Team konnte aber zusammen mit einem offiziellen FIA Steward beweisen, dass die beiden bemängelten Punkte Regel konform waren und fanden zudem heraus, dass das Messgerät der GT4 Organisation eine Fehlkonstruktion war und wir zu unrecht bestraft wurden.

Die GT4 Organisation sah keine Schuld bei sich und liess sich auch nicht auf Diskussionen über eine Aufhebung der Disqualifikation ein.

Das bedeutet für alle KTM Fahrer die beiden Rennen von ganz hinten starten zu müssen.

Race 1

Das erste Rennen startete ich und übergab dann in der Halbzeit das Fahrzeug an meine Teamkollegin.
Gestartet von P28 konnte ich viele Plätze gut machen und kämpfte mich mit schönen und fairen Überholmanövern bis auf P14 nach vorne.
Auf P14 übergab ich dann das Fahrzeug beim Boxenstopp an meine Teamkollegin, welche das Rennen auf P13 beenden konnte.

Als wäre es keine Überraschung, hatte die GT4 Organisation auch nach diesem Rennen wieder etwas ,,nicht Regel konformes“ an unseren Fahrzeugen gefunden und uns wieder zu Unrecht von Race 1 disqualifiziert.
Auch diese Bestrafung wurde von einem FIA Steward überprüft und als ungerechtfertigt  befunden, weil unsere Fahrzeuge absolut Regel konform waren.

Race 2

Als unsere Fahrzeuge endlich (nach über 12h) aus dem Parc Férme freigegeben wurden, blieben uns nur noch genau 1h bis zum Start des zweiten Rennens.
Ein Rennfahrzeug in einer Stunde renn-bereit zu machen ist normalerweise unmöglich.
Wie auch immer, das Team von Reiter Engineering brachte alle acht Fahrzeuge zur Startaufstellung und ermöglichte es uns Fahrern doch noch am zweiten Rennen teilzunehmen.

Das zweite Rennen wurde von meiner Teamkollegin auf P28 gestartet.
Sie konnte sicht bis P21 hervorkämpfen und übergab mir dann das Fahrzeug nach ca. 30min.
Mit einem sehr guten und sauberen Boxenstopp konnte ich mich auf die ,,grosse Aufholjagd“ machen. Meine Race-Pace war sehr schnell und ich konnte mich bis sechs Minuten vor ende des Rennens bis auf P4 hervorkämpfen.
Ich war gerade daran einen Angriff auf den drittplatzierten zu starten, als dann das Safety Car wegen einen Unfalls auf die Strecke kam.
Das Rennen wurde unter Safety Car beendet und es war mir daher nicht mehr möglich den schon fast sicheren Platz auf dem Podium einzufahren.

Aber auch so, ein Rennen auf P28 starten zu müssen, um es dann auf P4 zu beenden machte mich mächtig stolz.

Ich will nicht darüber nachdenken, wie weit oben ich dieses Wochenende auf dem Podium gestanden wäre, wenn ich nicht von P28 sonder P5 gestartet wäre.

Ich hatte immer schon das Gefühl, dass die GT4 Organisation uns aus welchem Grund auch immer, nicht mag und daher dieses Wochenende auch nicht mehr aus sportlicher Sicht sondern aus persönlichen Gründen gegen uns KTM Fahrer und die Marke KTM mit nicht fairen Mitteln gekämpft hat.

Ich hoffe dass all diese Umstände bis zum nächsten Event in Zandvoort im Rahmenprogramm der DTM Mitte August aus unsere Meisterschaft verschwunden und bereinigt sind, ansonsten wird es für uns als KTM Fahrer zu einer reinen Schikane, welche wir uns nicht mehr länger bieten lassen wollen.

Um das Positive in diesem Wochenende noch einmal hervorzuheben, ich konnte meine Leistung ein weiteres mal extrem gut abrufen und konnte mit einer sehr schnellen Renn-Pace überzeugen.
Ich habe alles mögliche, in meiner Macht stehende abgerufen und bin mit meiner Leistung an diesem Wochenende sehr zufrieden.
Die anderen Umstände kann ich leider nicht beeinflussen.

Ich möchte hier nochmals allen meinen Sponsoren und Unterstützer herzlichst für eure Unterstützung und entgegengebrachtes Vertrauen bedanken.
Ohne euch wäre das alles nicht möglich!

Ein grosses Danke auch an mein Team Reiter Engineering, dieses Wochenende wurden wir gedemütigt und zu unrecht bestraft und dennoch habt Ihr alle motiviert und zum weiter machen motiviert.

Full Focus on Zandvoort!

Red Bull Ring 9. – 11. Juni GT4 European Series

Vom 9. – 11. Juni fand die dritte Veranstaltung der GT4 Europameisterschaft auf dem wunderschönen Red Bull Ring in Österreich statt.

Mit 32 Fahrzeugen, war das Fahrerfeld wieder einmal riesig!

Da ich die Strecke bereits aus vergangenen Jahren kannte, hatte ich mit der Streckenführung keine Probleme und fand mich schnell zurecht.
Zudem gehört der Red Bull Ring nebst Spa-Francorchamps  zu meinen Lieblingsstrecken.

FP1

Das erste freie Training lief sehr gut für uns und wir konnten mit unserem geplanten Testprogramm beginnen. Das Ziel war möglichst viele Runden mit unserer neue BoP zu erzielen um daraus wichtige technische Informationen nehmen zu können.
P11 war unser Endergebnis in FP1, das hatte aber noch nichts zu sagen, weil wir auf gebrauchten Reifen unterwegs waren.

FP2

Im zweiten freien Training galt es anhand den gesammelten Daten die Rundenzeiten von FP1 zu verbessern und den Feinschliff an unserer Linienführung  zu machen.
Leider wurden wir von einem Getriebeschaden überrascht und verloren somit wichtige Trainingszeit.
Die Mechaniker machten sich sofort daran, dass Getriebe zu wechseln, sodass wir am nächsten Morgen am Qualifying teilnehmen konnten.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das ganze Team für die Überstunden, welche bis um Mitternacht anhielten.

Qualifying 

Da es durch die Nacht und am morgen früh noch geregnet hatte, war die Strecke für unser Qualifying noch komplett nass.
In ein Qualifying zu starten, ohne zu wissen ob unser Setup funktionieren würde, war gewagt aber das Risiko wert.
Das Auto verhielt sich sehr gut und ich war mit dem Setup zufrieden.
Leider gelang es mir nicht, meine drei schnellsten Sektorzeiten in eine schnelle Runde zu verwerten und dadurch gelang es mir nur P14 herauszufahren.
Im Regen verändert sich die Strecke jede Runde und mann muss zusätzlich auch ein wenig glück haben, dass in so kurzer Zeit alles zusammen funktionieren kann.

Im nachhinein haben wir auf meinen Daten gesehen, dass meine theoretisch beste Runde für P4 gereicht hätte.

Hätte, wäre, wenn…ich musste mich mit P14 anfreunden und werde es dafür nächstes mal umso besser machen.

Race 1

Gestartet auf P14 verlor ich direkt nach dem Start zwei Positionen auf der langen Gerade zu Kurve 2, weil uns ca. 17km/h Top Speed gegenüber den anderen Fahrzeugen fehlten.
Da sich direkt nach dem Start ein Unfall ereignete, kam das Safety Car für 5 Runden auf die Strecke.
Nach dem Restart konnte meine Aufholjagd beginnen.
Mit der zweit schnellsten Rundenzeit und schönen Überholmanöver konnte ich mich auf einen super dritten Platz hervorarbeiten und übergab dann das Auto beim Boxenstopp an meine Teamkollege.
Meine Teamkollege konnte unsere Position bis am Ende verteidigen und somit überquerten wir die Ziellinie auf einem fantastischem dritten Platz.

Im Hinblick auf unsere Renn-Pace, wäre ohne Safety Car, geschweige denn mit einem besseren Qualifying, sehr wahrscheinlich noch eine bessere Platzierung möglich gewesen.

Race 2

Das zweite Rennen wurde von meiner Teamkollege von P13 in Angriff genommen.
Nach einigen Runden konnte sie sich schon bis auf P11 hervorkämpfen, bis sie von einem Konkurrenten von der Strecke gedrängt wurde und das sich in einem Dreher um 360 Grad resultierte.
Beim Boxenstopp überreichte meine Teamkollege mir das Auto auf P24.
Nach einem gelungenen Boxenstopp, konnte ich wiederum eine Aufholjagd starten.
In drei Runden konnte ich mich schon bis auf P19 hervorkämpfen und schloss die Lücke zu P18.
Beim Kampf um P18 kam es zu einer Berührung mit einem Konkurrenten und dabei beschädigte ich meine Aufhängung, sodass ich das Auto in der Box abstellen musste.
Leider war es mir nicht möglich der Kollision aus dem Weg zu gehen, da mein Konkurrent obwohl es verboten ist, seine Linie mehrmals vor dem Bremspunkt wechselte und ich somit beim Ausweichen mit meinem Frontspoiler in seinem Hinterreifen landete.
Der Frontspoiler verkeilte sich und es riss beide Autos mehrmals gegeneinander, sodass ich sogar ganz vom Boden abhob und danach hart im Kies landete.
Durch den Aufprall ist ein grosser Schaden entstanden, welcher jetzt zuerst begutachtet und danach abgeklärt werden muss, was für finanzielle Auswirkungen das auf mich haben wird.

Das ganze Positiv gesehen, wir haben dieses Wochenende in Race 1 zeigen können zu was wir fähig sind und haben viel Lob bekommen.
Ohne Zwischenfälle und weitere Probleme, sind wir ein klarer Favorit für die nächsten Podiums in den folgenden Rennwochenenden.

Rennunfälle passieren und können manchmal nicht vermieden werden, ich bin froh dass ich in so einem gut geschützten Auto fahren darf und bin froh das ich keine ernsthaften Verletzungen davon getragen habe.

Abhaken und nach vorne zum nächsten Rennwochenende am Slovakiaring sehen, welches vom 14. – 16. Juli stattfinden wird.

 

Durchzogenes Rennwochenende in Brands Hatch 6-7 Mai

Am 6-7 Mai fand in Brands Hatch (GBR) die zweite Saison Veranstaltung statt.
Mit 31 eingeschriebenen Fahrzeugen, konnte man auf viel Spannung, Action und Real Racing gespannt sein.
Für mich persönlich war es das erste mal auf dieser Rennstrecke.
Das erste mal auf einer Rennstrecke zu sein und dann gleich ins Rennwochenende starten zu müssen, war natürlich nicht die best mögliche Ausgangslage, aber ich hatte viel Zeit in Simulator-Training investiert und dies stimmte mich zuversichtlich.

FP1

Da wir nur zwei freie Trainings zu Verfügung haben, hat man nicht viel Zeit um in den Rhythmus zu kommen und muss sofort nach den ersten Zwei-Drei Runden anfangen zu ,,pushen“.
Das Setup des Autos,welches wir vor dem Wochenende herausgearbeitet haben, funktionierte gut und wir mussten nur kleine Änderungen für das zweite freie Training vornehmen.
Das erste freie Training beendeten wir auf P20 von 31 Fahrzeugen (+3.188 sec. auf P1).

FP2

Nach Datenanalyse und dem leicht veränderten Setup, ging es dann auch schon in das zweite Training über.
Die Veränderungen am Setup und unserem Fahrstil machte sich bemerkbar und wir konnten wiederum ein großes Stück an Zeit im Vergleich zu den einheimischen Konkurrenten gut machen.
Leider verloren wir wegen einer sehr schwachen BoP (Balance of Performance) welche unserem Auto von dem Reglement für dieses Wochenende zugeteilt wurde sehr viel an Top Speed auf den Geraden (ca. 15-20 km/h), dies machte sich natürlich in der Zeit Bemerkbar. Ca. 1 sec. verloren wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten nur auf den Geraden.
Schlussendlich beendeten wir das zweite freie Training auf P20 von 31 Fahrzeugen (+1.838 sec. auf P1).

 

Qualifying 1&2

Auf erneute Anfrage eine etwas bessere BoP zu bekommen, wurde leider erneut nicht eingegangen und wir mussten die Qualifyings mit der sehr schwachen Motorenleistung bestreiten.
Mein Teamkollege und Ich holten das absolut Möglichste aus dem Auto heraus und qualifizierten uns auf P6 (für mich) und P10 (mein Teamkollege) für die Rennen 1&2.

Race 1

Ich startete das Rennen auf P6 und übergab das Auto dann beim Boxenstopp meinem Teamkollegen.
Nach dem Start im Verkehr eingeklemmt, war ich natürlich auf den Geraden leichte Beute für meine Gegner und ich wurde direkt von 3 Fahrzeugen überholt, ohne etwas dagegen machen zu können.
Nach ca. 10 Minuten Fahrzeit auf P9 liegend, wurde ich dann noch von einem übermotivierten Gegner umgedreht und ins Gras geschoben.
Nach diesem ,,Anschubser“ verlore ich sage und schreibe 10 Plätze und reihte mich dann auf P20 wieder ins Rennen ein. Eine Runde später wurde wegen eines Unfalls das Safety Car auf die Strecke gerufen. Die Safety Car Phase dauerte sehr lange und ich und mein Team beschlossen, möglichst früh den Boxenstopp zu absolvieren und somit einen ,,Undercut“ gegenüber unseren Mitstreitern zu versuchen.
Der Boxenstopp verlief nicht ganz wunschgemäß,  weil wir bei der Boxeneinfahrt von einem Konkurrenten behindert wurden und zusätzlich beim Sitzwechsel ein Problem mit dem Sicherheitsgurt entstand.
Mein Teamkollege konnte sich durch unsere Strategie noch bis auf P15 vorkämpfen.

Race 2

Mein Teamkollege startete das zweite Rennen auf P10 und übergab mir dann das Auto beim Boxenstopp.
Nachdem Start verlor mein Teamkollege einige Plätze und fiel auf P16 zurück, dies geschah wiederum weil unser Auto auf den Geraden so viel Top Speed gegenüber den Konkurrenten verlor, sodass wir wortwörtlich ,,aufgefressen“ wurden.
Dieses mal klappte unser Boxenstopp perfekt und ich konnte direkt aus der Boxengasse herausfahren und eine schnelle erste Runde fahren. Danach kam wiederum wegen eines Unfalls das Safety Car auf die Strecke und hat das ganze Feld natürlich wieder zusammengeführt.
Nachdem das Rennen wieder freigegeben wurde, hatte ich mächtig viel zu tun, auf der Geraden musste ich mich irgendwie so breit wie möglich zu machen und in den Kurven oder am Kurveneingang meine Konkurrenten zu überholen.
Dies gelang mir bis zum Rennende ziemlich gut und ich konnte mich bis auf P7 hervorarbeiten. Leider wurde das Rennen kurz vor Schluss wegen eines Unfalls frühzeitig mit der roten Flagge beendet.
Dies bedeutete mich Endergebnis P7.

Wenn ich auf das Wochenende zurückblicke, kann ich mächtig Stolz auf unser Team und mich selbst sein, weil ich denke, dass unser Auto einfach zu viel vom Reglement eingebremst wurde und wir dennoch in den Top 10 mitkämpfen konnten.

Jetzt heisst es, die gewonnen Punkte mitzunehmen und nach vorne zum nächsten Rennen am Red Bull Ring zu schauen.
Der Red Bull Ring besteht hauptsächlich aus Geraden, ich hoffe unsere Auto erhält für diese Veranstaltung eine etwas bessere und vor allem faire BoP.

 

Erstes Rennwochenende GT4 Misano

Mit einem enorm großen Starterfeld von insgesamt 33 Fahrern, fand vom 1-2 April 2017 das erste GT4 European Series Rennen statt.

Das Rennwochenende hatte seine höhen und tiefen.

FP1

Da ich die Strecke nur vom Simulator kannte, musste ich mich natürlich im ersten freien Training erst einmal auf die Strecke und ihre Gegebenheiten einstellen.
Der erste Eindruck von unserem Setup war sehr gut und fühlte sich auch so an.

FP2

Da die KTM X-BOW’s nach BOP (Balance of Performance) für das erste Training ziemlich zurückgestuft wurden, waren wir gegenüber den anderen Marken auf den Geraden viel zu langsam, darum bekamen wir für das FP2 eine neue, etwas bessere BOP.

Jedoch hatten wir im zweiten freien Training mit technischen Problemen zu kämpfen und konnten uns daher nicht wie gewollt auf unser Testprogramm konzentrieren.

Qualifying 1+2

Mit viel zu wenig Trainingszeit wurden wir im Qualifying so gesagt ins kalte Wasser geworfen und wussten nicht ob wir die Probleme am Fahrzeug zu 100% ausmerzen konnten.

Meine Teamkollegin fuhr das erste Qualifying, in welchem Sie leider erneut mit technischen Problemen zu kämpfen hatte.

Natürlich wollte ich auch in meinem Qualifying versuchen eine Runde in den Asphalt zu brennen, dies blieb mir aber leider verweigert, weil unser Auto den Dienst komplett verweigerte.

Dass ergab für uns leider jeweils den letzten Startplatz.

Rennen 1

Nachdem unser Team das halbe Auto auf den Kopf gestellt hat um alle Probleme aus dem Weg zu räumen, waren wir für das Rennen positiv gestimmt.
Meine Teamkollegin startete das Rennen und übergab mir dann das Auto in der hälfte der Zeit.
Leider war unsere Boxenstopp nur einige Zehntelsekunden unter der Mindestzeit und wir bekamen dafür eine Stop and Go Strafe aufgebrummt.
Als ich diese Stop and Go Strafe abgesessen habe, konnte ich richtig anfangen zu pushen.
Meine Pace war sehr gut und ich konnte viele Gegner überholen und dazu noch die dritt schnellste Rennrunde fahren.

Leider bekam ich mitten im Rennen zu unrecht noch eine Drive Trough Strafe aufgebrummt, welche mich natürlich in der Platzierung wieder zurück warf.

Das Rennen beendete ich auf einem ernüchternden P21.

Rennen 2

Das zweite Rennen startete ich und übergab das Auto in der Hälfte der Zeit an meine Teamkollegin.

Der Start von P30 verlief perfekt und ich konnte gleich einige Autos in den ersten Kurve überholen.
nach der ersten Runde war ich schon auf P22 liegend und kämpfte mich weiter nach vorne.

Nach einem Überholmanöver auf P14 erhielt ich eine Drive Trough Strafe, weil ich mit dem Gegner einen Kontakt hatte und dieser sich drehte.
Leider spülte mich diese Drive Trough Strafe auf P25 zurück.
Von da an wusste ich, jetzt muss ich noch einmal alles aus dem Auto rausholen und Ich fuhr noch einmal die dritt schnellste Rennrunde und übergab das Auto meiner Teamkollegin auf P17.

Meine Teamkollegin arbeitete sich bis auf P14 hervor, wurde jedoch aber leider von einer späten Safety Car Phase wieder auf P16 zurückgespült und beendete dort unser Rennen.

 

Es ist sehr schade, dass es uns nicht möglich war eine Qualizeit zu fahren, jedoch wie man gesehen hat, haben wir als Team den Speed und können wenn wir ein gutes Qualifying haben, ganz vorne mitmischen.

Pech und Erfolg liegt leider im Motorsport ganz Nahe beisammen.

Ich bin aber überzeugt, dass unser Team das Können und die Zielstrebigkeit hat im nächsten Rennen aufzutrumpfen.

Ich möchte hier noch einmal dem ganzen TRUE RACING und natürlich REITER ENGINEERING Team danken.
Was Ihr dieses Wochenende geleistet habt um unser Auto wieder in die Gänge zu bringen, war fantastisch.

 

Mit erfolgreichem ,,I believe in you“ Projekt Vollgas in die Saison starten!

Dank zahlreichen Unterstützern habe ich mein Projekt auf ,,I believe in you“ erfolgreich gemeistert.

Diese Spendengelder ermöglichen mir meine Saison in der GT4 Europameisterschaft.
Hiermit möchte ich allen Unterstützern noch einmal herzlichst danken!
Ihr seit SUPER!!!

Nun ist es auch schon soweit, es ist RACE-WEEK!
Morgen 28.03.2017 geht’s los zum Adria Raceway, wo unser Team noch einen Testtag durchführen wird, bevor ich dann am Mittwoch Abend weiter nach Misano an das erste Rennwochenende fahren werde.

Ich bin top fit, motiviert und freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen.

Weitere News vom Testtag in Adria folgen am Mittwoch Abend!

Mein Crowdfunding Projekt auf „I believe in you“

Was ist I believe in you ?

„I believe in you“ ist die erste Crowdfunding-Plattform für den Schweizer Sport und die weltweit erfolgreichste, gegründet von den beiden Olympia-Athleten Mike Kurt (Kanu) und Fabian Kauter (Fechten) und dem Online-Spezialisten Philipp Furrer (Bericht Sport-Lounge).

Auf ibelieveinyou.ch kann jeder, von der Plauschmannschaft über das Nachwuchstalent bis zum Weltklasse-Athleten, Geld für sein Sportprojekt sammeln. Ähnlich einem Sponsorenlauf, einfach im Internet.

Mein Ziel – Einschreibegebühr 2017

Nach den erfolgreichen Jahren als KTM Rookie werde ich von der KTM Sportcar GmbH gefördert und habe nun die Möglichkeit erhalten, in der Saison 2017 an der GT4 Europameisterschaft teilzunehmen. Um an den Start gehen zu können, muss ich aber bis zum festgelegten Saisonstart noch CHF 15’000.- aufbringen. Wenn ich die Einschreibegebühr nicht zahlen kann, wird es für mich sehr schwierig, in der Meisterschaft mitzufahren.

Link zu meinem Projekt: Hier geht es direkt zu meinem Projekt!

Ich danke euch schon im Voraus, dass Ihr mein Projekt auf „I believe in you“ besucht.

Ich würde mich sehr über eine Unterstützung und ein positives Feedback freuen.

Motorsportliche Grüsse

Cédric Freiburghaus

HAPPY NEW YEAR

Ich wünsche allen meinen Fans einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles gute für 2017!

Gerade eingetroffen sind meine neuen Autogrammkarten.
Wer also eine will, findet mehr Details dazu hier.

Seit gespannt, ich kann euch schon bald ein paar interessante News verkünden.

Motorsportliche Grüsse

Cédric

Unglückliches Saisonende 2016

Mit dem letzten Rennen in Zandvoort, ging die Saison 2016 in der GT4 Europameisterschaft zu ende.

Die Pace von mir in Zandvoort war wieder sehr schnell und ich konnte mit guten Zeiten beeindrucken.

jk5_6973

Der Unfall meiner Teamkollegin in Budapest, kostete mir zu viele Meisterschaftspunkte.
Ich wusste aber schon am Anfang des Wochenendes, dass der Titel theoretisch noch zu holen ist, dafür musste aber natürlich alles in meine Karten spielen.

Alles lief perfekt und spielte in meine Karten, das erste Rennen führte ich in unserer Wertung an und insgesamt lag ich auf P6.
Eine Runde vor meinem Boxenstopp, krachte ein Konkurrent unnötig und übermutig in mein Heck und drehte mich um.
Das kostete mir meinen ersten Platz und weil die Regeln der Meisterschaft kurzfristig geändert wurden, hatte ich mit dem Dreher eine langsame Runde und das heisste (nach neuen Regeln) Mittelfeld!

jk1_0511

Im zweiten Rennen musste ich das Auto von meiner Teamkollegin auf einer der hintersten Plätze übernehmen und musste mich durchs Feld kämpfen, was natürlich überhaupt nicht von Vorteil war, in Ansicht auf die Regeln der Meisterschaft.
Dennoch konnte ich sehr schnelle Rundenzeiten fahren und wiederum meine Pace eindeutig zeigen.
Wiederum in der letzten Runde des Rennens war ich in ein Zweikampf verwickelt, welcher mich dann ins Abseits beförderte und dadurch verlor ich 1 1/2 Minuten in dieser Runde, somit war der Meisterschaftskampf eindeutig verloren.

jk1_1440

In dieser Saison hatte ich und mein Team viel Pech und Ausfälle.
Es ist natürlich Schade einen Meisterschaftstitel auf diese Weise zu verlieren, weil ganz klar ersichtlich war, dass ich das Zeug zum Champion habe.

Jetzt geht es in die Winterpause, viel Arbeit mit Sponsorengesprächen und Fahrerplatzsuche für die Saison 2017 stehen an.

Ich hoffe ich kann so bald wie möglich News zur Saison 2017 verkündigen.

jk5_5633 jk5_5878